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01.06.2020 15:16:54


Ein gemeinsames Gebet als Zeichen der Solidarität

Die Verunsicherung, die das Coronavirus in unserer Gesellschaft ausgelöst hat, ist gross. Deshalb ermutigen wir als Kirchen der Region zum Zeichen der Verbundenheit und Solidarität, abends um 20.00 Uhr eine Kerze anzuzünden und ins Fenster zu stellen und in gemeinsamer Verbundenheit miteinander ein Vater Unser/Unser Vater - oder ein persönliches Gebet - zu sprechen.

Gebet in Verbundenheit – als Zeichen der Solidarität:

Die Verunsicherung, die das Coronavirus in unserer Gesellschaft ausgelöst hat, ist gross.
Vieles ist mit einem mal ganz anders.
Sorgen und Ängste bestimmen plötzlich den Alltag.
Soziale Kontakte werden massiv eingeschränkt.
An Normalität ist immer weniger zu denken.

Wir möchten in den kommenden Tagen bewusst ein Hoffnungszeichen setzen:
Zum Zeichen der Verbundenheit und Solidarität in dieser besonderen Lage ermutigen wir als Kirchen der Region, abends um 20 Uhr eine Kerze anzuzünden und ins Fenster zu stellen und in gemeinsamer Verbundenheit miteinander ein Vater Unser/Unser Vater – oder ein persönliches Gebet – zu sprechen.

Ein Licht der Verbundenheit untereinander – gerade mit denen, die sich jetzt einsam fühlen.
Ein Licht der Hoffnung für alle Kranken und deren Angehörigen.
Ein Licht des Vertrauens für alle, die Angst und Sorgen quälen.
Ein Licht der Dankbarkeit für alle, die anderen in dieser Zeit beistehen.

Wir denken an einander und wissen uns verbunden.
Wir tragen unsere Gedanken, Sorgen und Sehnsüchte vor Gott und bitten ihn um seinen Beistand, Kraft und Zuversicht.
Für uns und füreinander.

Die Schweizer Bischofskonferenz (SBK) ruft zusammen mit der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz (EKS) ebenfalls zu einem gemeinsamen Zeichen der Hoffnung auf mit dem Anzünden einer Kerze jeweils donnerstags um 20 Uhr (Anhang). Zudem werden an Gründonnerstag und am Ostersonntag um 20 Uhr landesweit die Kirchenglocken läuten.

Nachstehend ein Gebetsvorschlag der Bischöfe Europas
Gott Vater, Schöpfer der Welt, du bist allmächtig und barmherzig. Aus Liebe zu uns hast du deinen Sohn zum Heil der Menschen an Leib und Seele in die Welt gesandt.

Schau auf deine Kinder, die in dieser schwierigen Zeit der Prüfung und Herausforderung in vielen Regionen Europas und der Welt sich an dich wenden, um Kraft, Rettung und Trost zu suchen.

Befreie uns von Krankheit und Angst, heile unsere Kranken, tröste ihre Familien, gib den Verantwortlichen in den Regierungen Weisheit, den Ärzten, Krankenschwestern und Freiwilligen Energie und Kraft, den Verstorbenen das ewige Leben.

Verlasse uns nicht im Moment der Prüfung, sondern erlöse uns von allem Bösen. Darum bitten wir dich, der du mit dem Sohn und dem Heiligen Geist lebst und herrschst bis in alle Ewigkeit. Amen.

Maria, Mutter der Kranken und Mutter der Hoffnung, bitte für uns!

Eine weitere Gebetsanregung zur aktuellen Lage finden Sie im angehängten Dokument (Gebet der philippinischen Bischöfe). Auch dieses Gebet kann im Kerzenlicht solidarisch gebetet werden.

22.03.2020
Papst Franziskus ruft zu Sturmgebet gegen Corona auf und kündigt Sondersegen an.

23.03.2020
Ein Gebet für die Zeit der Pandemie

11.04.2020
Papst Franziskus in der Osternacht.


Brennende Kerze
© Rolf Zaugg
Dokumente Gebet_der_philippinischen_Bischofskonferenz.pdf (pdf, 22.4 kB)
2020-03-12_COVID-19_Prayer.pdf (pdf, 523.0 kB)
Gebet_und_Glockenlaeuten_SBK-EKS.pdf (pdf, 115.2 kB)

Datum der Neuigkeit 16. März 2020

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