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Pastoralraum Brugg-Windisch

Unser Pastoralraum im November 2018

Liebe Pastoralraumangehörige
Wovon träumen Sie? Wofür leben Sie? Diese Fragen beschäftigen uns ein Leben lang und fordern Entscheidungen. Wo haben Sie sich schon berufen gefühlt, etwas zu bewirken und zu verändern? Wann haben Sie sich zu einer Lebensform oder zum «richtigen» Beruf hingezogen gefühlt?

Viele von uns sind immer wieder auf der Suche nach einer sinnvollen Beschäftigung und nach ihrem Platz im Leben. Natürlich auch unsere Jugendlichen. Wir nehmen sie ernst, auch ihren Unmut und dann wieder ihre jugendliche Begeisterung. Um sie bei der wichtigen Frage: ‹Soll ich mich firmen lassen?› besser abzuholen, haben wir das Firmalter auf 18plus angehoben. Manche Frauen und Männer spüren den Ruf und die Berufung in der Kirche zu arbeiten. Sie möchten andere auf der Spurensuche nach Gott im Alltag begleiten. Sie tun dies, indem sie Gottesdienste gestalten oder Menschen durch kirchliche Rituale begleiten. Andere organisieren soziale Angebote. Wieder andere begleiten Kinder und Jugendliche, damit diese Zugang zu Glaubensfragen finden. Weitere sorgen dafür, dass administrative Aufgaben und der Betrieb reibungslos abgewickelt werden. Ihnen allen gebührt mein Dank. Grosser Dank gilt aber auch unseren Freiwilligen. Denn manchmal ist eine mögliche Antwort auf die Fragen, die uns beschäftigen, sich am passenden Ort ehrenamtlich zu engagieren. Das ist keine «Nebensache»; nur so können wir zusammen Orte der Menschlichkeit und der Gemeinschaft schaffen.
Für das Seelsorgeteam Simon Meier, Pastoralraumleiter

Unser Pastoralraum als Ausbildungsraum – von der Berufung zum Beruf

Einsteigerin
Vanessa Furrer, 27, abgeschlossenes Theologiestudium an der Universität Luzern, sammelt die nächsten zwei Jahre ihre ersten Berufserfahrungen als Pastoralassistentin. Sie hat ihre Stelle bei uns im August angetreten. «In meinem Freundeskreis war meine Berufswahl keine Überraschung. Ich habe bemerkt, wenn ich Fremden erzähle, welchen beruflichen Weg ich gehe, entwickeln sich daraus oft überraschende Gespräche. Das Thema Religion ist ein wunderbarer Türöffner bei vielen Menschen.»

Umsteiger
Fabien Daetwyler, 42, war gelernter Hochbauzeichner und arbeitete als Gamedesigner. Nun ist er Religionspädagoge in Ausbildung an der Universität Luzern. Er arbeitet seit 2017 als Praktikant im Pastoralraum. «Während meiner Suche nach der richtigen Weiterbildung war ich sehr überrascht, wie viele Berufsbilder es beim Arbeitgeber ‹katholische Kirche› gibt. Arbeit mit Menschen bringt man eher in Zusammenhang mit Spitälern oder Kindergärten, weniger mit der Kirche.»

Mitarbeit nach Talenten und Begabungen
Den Weg des Ein­ oder Umsteigens haben die meisten unserer kirchlichen Mitarbeitenden schon hinter sich; sie sind professionell ausgebildet in den Bereichen Diakonie, Theologie, Katechese und Kommunikation. Wer sie sind, können Sie aus Porträts erfahren, die sich auf unserer neugestalteten Homepage www.kathbrugg.ch befinden. Wichtig für die Zufriedenheit mit der Arbeit ist es, wenn Talent und Begabung einhergehen mit den Aufgaben. Das ist auch wesentlich für alle, die sich in unseren Kirchenzentren als Freiwillige einsetzen. In ihrer Arbeit sollen sie sich stets anerkannt und geschätzt fühlen; ihre Einsätze werden unterstützt und begleitet.

Ein grosses Bedürfnis: Kirchlich Regionaler Sozialdienst Region Brugg-Windisch (KRSD)
Am 1. Juli 2016 eröffnete der KRSD Region Brugg­Windisch seine Tore. Das Pilotprojekt wurde in Zusammenarbeit mit Caritas Aargau gestartet. Die Pilotphase von zwei Jahren endet im Dezember 2018. An der Kirchgemeindeversammlung vom 4. Dezember wird über die Weiterführung des KRSD abgestimmt. Gezeigt hat sich: Der KRSD trifft den Nerv der Gesellschaft. Denn in den ersten beiden Jahren konnten über 360 Personen und ihre Familien erreicht werden. Ratsuchende wurden von Sozialarbeiterin Betânia Figueiredo beraten und ermutigt. Sie führt den KRSD mit einem Pensum von 70 Stellenprozenten und bietet Beratungen in deutscher, spanischer und portugiesischer Sprache an.

Firmung 18plus
Im Juni 2018 wurden 81 Jugendliche aus den fünf Kirchenzentren des Pastoralraums gefirmt. Mit der Firmung bekannten sie sich zum Glauben und gelten nach dem Empfang des Sakraments als mündige Gläubige der Römisch­Katholischen Kirche. Nun wird das Firmalter angehoben: In Zukunft werden nicht mehr SchülerInnen der letzten Oberstufenklasse, sondern junge Erwachsene ab 18 Jahren gefirmt. Je älter die Firmanden sind, desto mehr Erfahrung und Hintergrundwissen haben sie gesammelt. Die jungen Erwachsenen sollen partnerschaftlich angesprochen und eingeladen werden freiwillig und mündig die Entscheidung zu treffen, sich firmen zu lassen. Organisatorisch ist das eine Herausforderung: Junge Erwachsene können nicht einfach in der Schule «abgeholt» werden. Sie befinden sich bereits auf ihren ganz eigenen Lebenswegen. In Zukunft werden sie eineinhalb Jahre vor der Firmung persönlich eingeladen, den Firmweg gemeinsam zu gehen. SchülerInnen, die im Schuljahr 2018/19 in die Oberstufe übergetreten sind, werden die ersten sein, die neu mit 18 Jahren gefirmt werden.

Hinweise

Macht und Ohnmacht des Gebets?! Podiumsdiskussion
Dienstag, 19. März 2019 19.30 Uhr, Kulturhaus Odeon Brugg

Gebete geben sehr vielen Menschen Kraft, Orientierung und Halt. Manche finden, sie können auch ganz gut ohne Gebete leben, bezeichnen diejenigen, welche die Heilung durch das Gebet versprechen als Scharlatane. Die Formen des Gebets und die Art und Weise, wie damit umgegangen wird, was erhofft oder in Frage gestellt wird, ist von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich. In der dritten offenen Podiumsdiskussion diskutieren miteinander und mit dem Publikum: ein Sektenexperte, eine Ordensschwester, eine Freidenkerin und ein Heilsarmeeleiter.

Gesucht sind Sie!
Möchten Sie sich in der Begleitung von Flüchtlingen oder Anderssprachigen engagieren, Kranke oder ältere Menschen besuchen? Oder möchten Sie sich für Tischlein­deck­dich einsetzen? Oder einfach durch ein Engagement in der Wegbegleitung zeitlich begrenzt für einen Menschen ganz in Ihrer Nähe da sein? Oder möchten sie sich mit Fragen der Nachhaltigkeit in unserem Pastoralraum auseinandersetzen? Auch hier werden für das anrollende Umweltmanagementsystem «Grüner Güggel» noch Freiwillige gesucht, die diesen Prozess begleiten. Bei jedem Einsatz gilt: Sie werden qualifiziert unterstützt. Ein unverbindliches Gespräch hilft Ihnen, sich zu entscheiden, welcher Einsatz für Sie das Richtige ist. Melden Sie sich bitte bei Iris Bäriswyl, T 056 441 56 20 oder iris.baeriswyl@kathbrugg.ch

Den ganzen Pastoralraumbrief finden Sie als Anhang unten.


Dokument Pastoralraumbrief_2018.pdf (pdf, 299.0 kB)

Datum der Neuigkeit 7. Nov. 2018

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