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04.12.2021 23:59:29


Ein starkes Zeichen des Friedens und der Hoffnung

Ein kleines Licht überwindet alle Grenzen und Hindernisse, die uns durch die Pandemie auferlegt werden, und bringt so ein starkes Zeichen des Friedens und der Hoffnung. Kinder und Jugendliche verteilen in Brugg und Windisch das Friedenslicht, das an einer Kerze in der Geburtsgrotte in Bethlehem entzündet wurde.

Dieses Jahr war es eine besondere Herausforderung, dass das Friedenslicht von Bethlehem allen Corona-Einschränkungen zum Trotz tatsächlich in die Schweiz gebracht werden konnte. Es ist inzwischen eine jahrzehntelange Tradition, dass ein ausgewähltes Kind Anfang Dezember eine Kerze in der Geburtsgrotte in Bethlehem anzündet und dieses Licht dann bis nach Europa transportiert. Anschliessend wird dieses Kerzenlicht in viele Länder weitergegeben, und so gelangt es auch seit Jahren in die Schweiz. Auch in diesem Pandemie-Jahr. Von Hand zu Hand weitergegeben, ist es nun auch im Pastoralraum Region Brugg-Windisch angekommen.

Damit möglichst viele Menschen dieses starke Symbol erleben können, wurde dieses Jahr eine besondere Aktion geplant. Fabien Daetwyler, Verantwortlicher für den Religionsunterricht an der Oberstufe, Iris Bäriswyl vom Fachbereich Soziales und der Kirchenmusiker Giuseppe Raccuglia aus Brugg setzten sich zusammen und schmiedeten frühzeitig Pläne. Wie kann das Friedenslicht in die Öffentlichkeit hinausgetragen werden? Wie können wir als Kirche den Menschen in dieser dunklen und schweren Zeit etwas Licht bringen? Gemeinsam entwickelten sie für Samstag den 19. Dezember einen öffentlichen Auftritt für das kleine Licht. An diesem Tag sind am Vormittag Kinder und Jugendliche in Windisch auf dem Parkplatz bei der katholischen Kirche, in der Nähe von Migros und Coop, präsent und schenken das Friedenslicht in transportfähigen Kerzen weiter. Am Nachmittag des 19. Dezember wird das Friedenslicht auf dem (ehemals) NAB-Märt-Platz strahlen. Schülerinnen und Schüler überreichen Vorbeigehenden das Friedenslicht. Von Hand zu Hand, von Haus zu Haus – so soll das Licht weiterwandern und viele Menschen erfreuen und ermutigen.

Damit dies gelingen kann, gibt es neben der Verteilaktion auf den öffentlichen Plätzen auch einen «Heimlieferservice» für die kleine Flamme. Wer sich in den nächsten Tagen im Pfarreisekretariat Brugg (056 462 56 56) oder im Pfarreisekretariat Windisch (056 460 00 50) meldet, bekommt das Friedenslicht in den Tagen vor Weihnachten bis an die Haustüre gebracht.

Als besondere Gabe gibt es neben dem Kerzenschein auch einen musikalischen Genuss zum Mitnehmen, um zuhause in Weihnachtsstimmung zu kommen. Giuseppe Raccuglia hat gemeinsam mit Solistinnen und Solisten eine CD aufgenommen, die mittels QR-Code zuhause angehört werden kann. Das Friedenslicht und Klänge, die das Herz erfreuen – so kann dieses Jahr doch Weihnachten werden.

Für viele Menschen gehört das Friedenslicht von Weihnachten seit Langem zu einem festen Bestandteil der Advents- und Weihnachtszeit. Andere – so hoffen die Initianten und Initiantinnen des Pastoralraums Region Brugg-Windisch – werden es dieses Jahr ganz neu entdecken als starkes Symbol des Friedens, der Hoffnung und der weltweiten Verbundenheit.

Für Medienkontakte und weitere Informationen
Dorothee Fischer, Fachperson Kommunikation Pastoralraum Region Brugg-Windisch
Tel. 076 426 04 09
dorothee.fischer@kathbrugg.ch, www.kathbrugg.ch


Kinder reichen einander das Friedenslicht
©Verein Friedenslicht Schweiz/Foto: Vreni Stählin
Datum der Neuigkeit 10. Dez. 2020

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