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Pastoralraum Brugg-Windisch

Bald kräht der Grüne Güggel im Pastoralraum

Die Röm.-Kath. Kirchgemeinde Brugg führt ein nachhaltiges Umweltmanagementsystem im Pastoralraum Region Brugg-Windisch ein. Gegenwärtig werden die Weichen gestellt, um den Betrieb im nächsten Sommer als umweltfreundlichen Betrieb zertifizieren zu lassen. Die Kirchgemeinde verpflichtet sich damit, ihre Umweltleistung zu verbessern.

Am Samstag, 28. September 2019, findet in Bern die nationale Klimademonstration statt. Der Pastoralraum Region Brugg-Windisch zeigt sich solidarisch und folgt dem Aufruf der christlichen Organisationen der Allianz (oeku.ch), indem am Demonstrationstag um 14.30 Uhr während fünf Minuten die Kirchenglocken geläutet werden. Damit wird am Demonstrationstag ein Zeichen zur Bewahrung der Schöpfung gesetzt.

Zertifizierung des Umweltmanagements angestrebt

Die Sorge um die Schöpfung stand im Juni 2018 an erster Stelle beim Entscheid der Kirchgemeinde, sich als umweltfreundlicher Betrieb zertifizieren zu lassen. «Wir betrachten die Bewahrung der Schöpfung als zentralen Ausdruck des Christseins heute», erklärt Jürg Waldmeier, der offizielle Umweltmanagement-Beauftragte in der Kirchenpflege. «Wir setzen alles daran, Belastungen und Gefahren für die Umwelt durch unser Tun kontinuierlich zu verringern und zu vermeiden.» Dabei helfen soll ein Umweltmanagementsystem, das auch die Landeskirche Aargau unterstützt. Die Kirchgemeinde Brugg gehört zu den ersten Gemeinden im Aargau, welche das System «Grüner Güggel» einführen und ihr Umweltmanagement extern beurteilen lassen. Das Datum für die Zertifizierungsfeier steht schon fest: es ist der 28. Juni 2020. Auf dem Weg dorthin werden sie begleitet vom kirchlichen Umweltberater Andreas Frei.

«Wir mussten nicht ganz bei Null anfangen», berichtet Iris Bäriswyl, die von der Kirchenpflege beauftragt ist, den Grünen Güggel im Pastoralraum mit einem Umweltteam einzuführen. «Wir hatten aus Umweltschutzgründen schon vor dem Projekt im ganzen Pastoralraum auf Papier mit dem Label ‹Blauer Engel› umgestellt.» Mit dem Grünen Güggel geht man nun aber noch einen Schritt weiter: Die Kirchgemeinde verpflichtet sich, nicht nur ihre Umweltleistung zu verbessern, sondern dies auch mit Daten zu belegen. Themen, die im Pastoralraum prioritär behandelt werden, sind Abfallbewirtschaftung, Papierverbrauch und Gebäudeoptimierungen. Ebenfalls auf der Liste stehen nachhaltige Beschaffung, Mitarbeitermobilität und Biodiversität.

Kleine und grosse Hebel ansetzen

Das Umweltteam setzt sich zusammen aus Mitarbeitenden des Pastoralraums und aus Gemeindemitgliedern. Sie erarbeiten gegenwärtig ein Umweltprogramm mit Empfehlungen, wie im Büroalltag, im Religionsunterricht aber auch bei Apéros auf die Umwelt geachtet und Ressourcen gespart werden können. Diesen Sommer fanden diverse Begehungen von Kirchen und Gebäuden statt. «Es gilt, kleine und grosse Hebel anzusetzen», sagt Iris Bäriswyl. «Wir haben schon einen ganzen Katalog von umweltfreundlichen Massnahmen formulieren können. Darunter gibt es viele, die effizient und kostengünstig sind und kurzfristig umgesetzt werden können.» Grössere Hebel ansetzen kann die Kirchgemeinde, wenn in ihren Bauvorhaben in Zukunft auch jeweils ein Mitglied des Umweltteams mit beratender Stimme Einsatz nimmt.

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Datum der Neuigkeit 20. Sept. 2019

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